Die Gemeinde Hohenkirchen

 

Die Gemeinde Gramkow und die Gemeinde Groß Walmstorf haben zum 01. Januar 2005 fusioniert und die Gemeinde "Hohenkirchen" gebildet. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Wahrstorf, Groß Walmstorf, Niendorf, Wohlenhagen, Hohen Wieschendorf, Beckerwitz, Gramkow, Alt Jassewitz, Neu Jassewitz, Manderow und Hohenkirchen. Am 17. April 2005 fanden die Kommunalwahlen statt, in denen der Bürgermeister und die Gemeindevertreter gewählt wurden.
Der Bürgermeister der Gemeinde ist Herr Jürgen Mevius.

 
Die Gesamtfläche der Gemeinde Hohenkirchen hat eine Größe von 4.097 ha.
 

Die an der Wohlenberger Wiek gelegene Gemeinde Hohenkirchen zählt 1.357 Einwohner.

 

Die heutigen wirtschaftlichen Grundlagen der zur Gemeinde Hohenkirchen angehörenden Orte, sind hauptsächlich die Landwirtschaft und der Tourismus, mittlere und kleine Unternehmen.

Alle diese Orte gehörten auch schon zu damaliger Zeit, zum Kirchspiel Hohenkirchen als Zentrum und sind historisch aus alter Tradition her eng verbunden.

Jeder dieser Orte hat seit seiner Gründung im Laufe der vergangenen Zeit seine eigene Geschichte, die sich aus den alten Besitzverhältnissen her unterscheidet.
Alle Orte dieser Gemeinde fügen sich in eine wunderschöne und vorallem naturbelassenen Endmoränenlandschaft, die durch die Gletscher der Eiszeit vor Millionen von Jahren geprägt wurde, harmonisch ein. Diese Endmoränenlandschaft stellt sich als ein einzigartiges und sehr wechselvolles und unregelmäßiges Gelände aus Hügeln und Tälern entlang der mecklenburgischen Ostseeküste dar. Charakteristisch hierfür sind die stellenweise unregelmäßig vorhandenen hohen Kliffs (Steilküste), entlang des Ostseestrandes im „Klützer- Winkel“.
Alter Baumbestand, Kopfweiden, Wiesen, Weiden, Hecken, Knicks, Torfmoore, alte Wege, Sölle, Dorfteiche, Reste alter Gutshöfe und Bauerngehöfte mit ihren liebvoll gepflegten Gutshäusern, Bauernhäusern, Büdnereien und Häuslereien, lassen heute noch die Struckturen eines alten Gutsdorfes oder Bauerndorfes in dieser Gemeinde erkennen, die alle im Haupterwerb von Landwirtschaft, Viehhaltung, Viehzucht, Handwerk und Küstenfischerei im Nebenerwerb, gelebt haben.

     


Zu erreichen ist die Gemeinde über die zwei Landstraßen LO 1 und LO 2, die zu den über geordneten Zentren Hansestadt Wismar und Kreisstadt Grevesmühlen führen.

Zur geschichtlichen Entwicklung ist zu sagen, daß die Dörfer der Gemeinde Walmstorf im Zuge der deutschen Ostkolonisation zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstanden sind. Alle Orte außer Wohlenhagen (1320), wurden im Jahre 1230 erstmals im Ratzeburger Zehntenregister genannt.

Die zur Besiedlung im westlichen Deutschland angeworbenen Bauern waren zunächst frei. Dieses änderte sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte, je mehr die Ritterschaft an Einfluss gewann. Der Charakter der Entwicklung der Landwirtschaft blieb bis in die heutige Zeit erhalten.
Seit Ende der 60er Jahre erlangte der Fremdenverkehr als zweites Standbein eine zunehmende Bedeutung in der Gemeinde.

Die Wohlenberger Wiek ist mit ihrem Flachstrand und den bei Niedrigwasser trockenfallenden Sandbänken besonders geeignet für Familien mit Kindern.
Der Campingplatz in Niendorf sowie die zahlreichen Fremdenzimmer laden zum Verweilen in der Gemeinde ein. Auf Grund ihrer Lage und der landschaftlichen Gegebenheiten bietet die Gemeinde gute Voraussetzungen für eine aktive Erholung – z. B. Wandern, Radfahren, Reiten – im Hinterland. In der Gemeinde befindet sich eine Kindertagesstätte, mehrere Gaststätten und ein Jugendclub. Die schulpflichtigen Kinder besuchen in Grevesmühlen die Grund- und Realschule sowie das Gymnasium. Seit 1971 gibt es einen Sportverein – Sektion Fußball. Hier sind 5 Mannschaften sportlich aktiv. Zur Gemeinde gehört auch eine Feuerwehr.

Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde

Die Kirche 
Ein gewölbter gotischer Backsteinbau, welchen es schon um 1230/34 gegeben hat, lädt zum Besuch für Interessierte von historischen Bauwerken ein.


Kirche Hohenkirchen


Jugendherberge Beckerwitz
Die Jugendherberge Beckerwitz, wurde im Jahre 1912 als Sommerhaus im Stil eines lüneburgischen Landhauses erbaut. Die Besonderheit an diesem architektonisch so wertvollen Gebäude, ist die innenliegende Querdiele. Im Gegensatz dazu unterscheidet sich das Haus, durch seine Bauweise zu den herkömmlichen niedersächsischen Bauernhäusern, die mit einer Längsdiele versehen waren und die Umgebung zu dieser Zeit entscheidend geprägt haben. Auch die wunderschönen Holzarbeiten im Inneren des Landhauses sind für diese Gegend einzigartig. 1924 kam ein zweites Gebäude als Bettenhaus hinzu.

 
Jugendherberge Beckerwitz

Im Jahr 1937 wurde aus diesem Landhaus eine Jugendherberge, es wurde nach Ersatz für die niedergegangene Jugendherberge in Tarnewitz gesucht und wurde in Beckerwitz fündig. 1997 feierte die Jugendherberge ihr 60 jähriges Bestehen. Diese schöne Einrichtung ist bestens geeignet für Erholung, Camping, Seminare und andere Veranstaltungen.
Weitere Informationen unter:
http://www.djh-beckerwitz.city-map.de/


Golf- und Hotelanlage Hohen Wieschendorf

In den Jahren 1990 bis 1992 entstand auf der „Hohen Wieschendorfer Huk“, ein Landvorsprung, der sich zwischen der „Wohlenberger-Wiek“ im Westen und der „Eggers-Wiek“ im Osten erstreckt und wie ein Zuckerhut in die Ostsee hinein ragt, eine sehr schöne gepflegte und naturnahe Golfanlage mit 18 Spielbahnen.  Dieser Platz wurde im Mai 1992 eröffnet. Ein Hotel mit Restaurant und Appartements mit Blick auf die Ostsee, laden zum entspannen und genießen ein. 
Weitere Informationen unter:
http://www.howido.de

  

Die jährlich stattfindende Weihnachtsfeier für die Senioren der Gemeinde, findet traditionell in diesem Golfhotel statt und wird vom „Golfhotel Hohen Wieschendorf“ unterstützt.


Erdbeerhof mit Sitz in Hohen Wieschendorf
Ein traditionreiches Familienunternehmen mit über 300 jähriger Geschichte in der Landwirtschaft Mecklenburgs. Seit 1912 in Hohen Wieschendorf ansässig. Nach Enteignung 1945, konnte im Jahr 1991 der ehemalige Familienbesitz ohne das Gutshaus zurück erworben werden. Schwerpunkt dieses Familienunternehmens ist der Anbau und Eigenvertrieb von Erdbeeren und Weihnachtsbäumen. Auch andere landwirtschaftliche Kulturen, wie Getreide, Raps und Zuckerrüben werden hier angebaut. 


Erdbeerhof

Der regelmäßig durchgeführte Weihnachtsmarkt, findet alljährlich mit selbst angebauten Weihnachtsbäumen statt und ist immer einen Besuch wert. Auch Veranstaltungen, wie Tanz in den Mai, Konzerte und Unterhaltung, werden gelegentlich in der dafür eigens liebevoll hergerichteten Gutsscheune durchgeführt.
Weitere Informationen unter:
http://www.glantz.de

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